Preis und Zahlung in Deutschland: wie deutsche Käufer online bezahlen und was das Gesetz von deinem Preis verlangt

Kurz gesagt

Niveau: Fortgeschritten

  • Im deutschen Onlinehandel tragen PayPal (28,7 % des Umsatzes), der Kauf auf Rechnung (26,1 %) und die Lastschrift (14,4 %) den größten Teil des Geldes. Die Karte kommt auf Platz vier.
  • Die Rechnung über einen Anbieter anbieten, der vorab zahlt und das Ausfallrisiko trägt, etwa Klarnas 'Später bezahlen'. Giropay ist eingestellt, Sofort steckt heute in Klarna.
  • Bruttopreise mit Umsatzsteuer und Versandkosten zeigen, einen Grundpreis je Liter oder Kilogramm und bei jeder Ermäßigung den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage.
  • Keine Aufschläge auf Lastschrift, Überweisung oder Verbraucherkarten. Zahlungsarten zu Beginn der Bestellung, 'zahlungspflichtig bestellen' auf dem letzten Button.
  • Abos: keine stillschweigende Verlängerung außer monatlich kündbar, und ein Kündigungsbutton in zwei Schritten.

In Deutschland wird online anders bezahlt als in Großbritannien, und das deutsche Recht bestimmt, wie dein Preis auf der Seite aussehen muss. Ich gehe die Zahlungsarten durch, die das Geld tragen, zeige, wie ein britischer Shop die Rechnung anbietet, ohne das Risiko zu tragen, und erkläre die Regeln zur Preisangabe und zu Abos, mit einem erfundenen Shop aus Brighton, durchgerechnet in Pfund.

Worum es geht: In Deutschland zahlt man online mit PayPal, auf Rechnung und per Lastschrift, und das Gesetz bestimmt, wie der Preis aussieht

Eine britische Kasse ist meist um die Karte herum gebaut. Eine deutsche nicht. Im deutschen Onlinehandel tragen PayPal, der Kauf auf Rechnung und die Lastschrift den größten Teil des Geldes, und die Karte kommt mit deutlichem Abstand erst auf Platz vier. Dazu legt das deutsche Preisrecht fest, was auf der Produktseite stehen muss: der Bruttopreis, die Versandkosten, oft ein Preis je Liter oder je Kilogramm und, sobald du mit einer Ermäßigung wirbst, der niedrigste Preis der letzten 30 Tage.

Für nichts davon braucht ein britischer Shop eine deutsche Firma oder ein Konto in Frankfurt. Er braucht die richtigen Zahlungsarten, ein paar Zeilen Text und Bedingungen, die das deutsche Verbraucherrecht respektieren, denn das gilt für deutsche Kundinnen und Kunden, egal was in den Bedingungen steht. Warum, habe ich im Artikel zum Cross Border Setup gezeigt. Dieser Text setzt dort an, wo jener aufhört: an der Kasse.

Für wen ist das gedacht, wenn du in Deutschland sitzt? Für dich als Steuerberaterin, Anwalt, Zahlungsdienstleister oder Agenturpartner mit britischen Mandanten, und für jeden, der verstehen will, was ein Händler aus Großbritannien an seiner deutschen Kasse ändern muss. Die Perspektive bleibt deshalb die des britischen Shops, gerechnet in Pfund.

Alles hier ist mit einer Primärquelle belegt oder als meine eigene Erfahrung gekennzeichnet. Die Beispiele drehen sich um einen erfundenen Shop.

Eins vorweg: Das ist Orientierung von jemandem, der solche Kassen baut, keine Rechtsberatung. Lass die deutschen Bedingungen vor dem Start von einer deutschen Anwältin prüfen.

Das Beispiel: Badeöle aus Brighton

Saltmarsh Apothecary ist erfunden. Maya betreibt den Shop aus einer kleinen Werkstatt in Brighton und verkauft online unter saltmarshapothecary.example. Zwei Produkte sind hier wichtig: ein Körperöl in der 100 ml Flasche für 24 Pfund und Badesalz im 500 g Beutel für 18 Pfund. Außerdem will sie ein monatliches Nachfüllabo für 20 Pfund anbieten.

Ihre deutschen Bestellungen gehen wie im Setup Artikel über den Import One Stop Shop aus Brighton raus, ihre deutschen Preise enthalten also 19 % deutsche Umsatzsteuer. Ihr typischer deutscher Warenkorb sind zwei Körperöle, 48 Pfund. Auf den deutschen Seiten erscheinen die Preise in Euro zu dem Kurs, den sie festlegt. Ich rechne alles in Pfund.

Wie in Deutschland online wirklich bezahlt wird

Zwei Primärquellen beantworten das, und sie messen Verschiedenes.

Die Studie der Deutschen Bundesbank zum Zahlungsverhalten lässt Menschen ein Tagebuch über jede Zahlung führen. Die aktuelle Ausgabe deckt 2025 ab, mit 6.070 Interviews, die das Institut forsa zwischen dem 8. September und dem 2. Dezember 2025 geführt hat.1 Bei Käufen im Internet entfallen 50 % der Bezahlvorgänge auf Internetbezahlverfahren wie PayPal, Klarna und Apple Pay. Lastschrift und Überweisung kommen zusammen auf 30 %, Kreditkarten auf 15 % und Debitkarten auf 4 %.1 Misst man nach Umsatz statt nach Zahl, ändert sich die Reihenfolge: Lastschrift und Überweisung tragen 45 % des Onlineumsatzes, die Internetbezahlverfahren 32 % und Kreditkarten 19 %.1 Unter den Internetbezahlverfahren hat PayPal einen Marktanteil von rund 86 %.12

Das EHI Retail Institute fragt dagegen die Händler. Sein Panel aus 172 Onlinehändlern mit zusammen 50,7 Milliarden € Nettoumsatz im Onlinehandel meldet Umsatzanteile nach Zahlungsart. PayPal liegt mit 28,7 % vorn, der Kauf auf Rechnung mit 26,1 % auf Platz zwei, die Lastschrift mit 14,4 % auf Platz drei und Kreditkarten und internationale Debitkarten mit 13,7 % auf Platz vier.3

Umsatz im deutschen Onlinehandel nach ZahlungsartUmsatzanteile nach Zahlungsart laut dem Panel des EHI Retail Institute aus 172 Onlinehändlern, veröffentlicht im Mai 2026. PayPal 28,7 %, Kauf auf Rechnung 26,1 %, Lastschrift 14,4 %, Kreditkarten und internationale Debitkarten 13,7 %.Anteil am deutschen Onlineumsatz, EHI Panel, in %0,0 %12,5 %25,0 %37,5 %50,0 %28,7 %PayPal26,1 %Kauf aufRechnung14,4 %Lastschrift13,7 %Kredit undDebitkartenAnteil am Umsatz in %Zahlungsart

Die Balken laufen waagerecht über die Zahlungsarten und nach oben im Anteil am Onlineumsatz. Die ersten drei, PayPal, Rechnung und Lastschrift, ergeben zusammen 69,2 % des Geldes. Die Karte, um die eine britische Kasse gebaut ist, trägt 13,7 %. Auf 100 % kommen die Balken nicht, weil die kleineren Zahlungsarten hier fehlen. Die Erkenntnis: Eine deutsche Kasse ohne PayPal und ohne eine Möglichkeit, nach der Lieferung zu zahlen, lässt die beiden größten Spuren weg.

Selbst im Euroraum ist Deutschland ein Sonderfall. Die Verbraucherstudie der Europäischen Zentralbank für 2024 fand, dass im Euroraum 48 % der Onlinezahlungen mit Karte und 29 % über Onlinebezahllösungen liefen.4 Die deutschen Daten für diese Studie hat die Bundesbank getrennt erhoben, die Zahlen sind also nicht ganz vergleichbar,4 aber der Abstand ist deutlich: In Deutschland trägt die Karte einen viel kleineren Anteil als im Euroraum insgesamt.

Beispiel: was eine reine Kartenkasse verpasst

Schritt eins, Mayas Ausgangslage. Ihre britische Kasse bietet Karte, Apple Pay und Google Pay. In den Shops, an denen ich gearbeitet habe, ist das der normale britische Aufbau.

Schritt zwei, wohin das deutsche Onlinegeld fließt. Nach den EHI Zahlen tragen PayPal, Rechnung und Lastschrift 28,7 % plus 26,1 % plus 14,4 %, also 69,2 % des Umsatzes.3

Schritt drei, was die Zahl nicht sagt. Sie sagt nicht, dass 69,2 % ihrer deutschen Besucher eine reine Kartenkasse verlassen würden. Manche zahlen trotzdem mit Karte. Sie sagt, dass die meisten deutschen Käufer gewohnt sind, anders zu zahlen, und jeder von ihnen an ihrer Kasse kurz zögert: Vertraue ich diesem Shop meine Karte an? Dieses Zögern ist der Preis. Maya beschließt, PayPal, eine Rechnungsoption und für das Abo die Lastschrift anzubieten und Karte und Apple Pay zu behalten.

Kauf auf Rechnung, ohne das Risiko selbst zu tragen

Beim Kauf auf Rechnung bekommt die Kundin zuerst die Ware und zahlt danach. Mit Klarna hat man in Deutschland in der Regel 30 Tage ab Rechnungsdatum Zeit und zahlt erst, wenn die Ware angekommen ist.5

Die alte Fassung dieses Artikels nannte die Rechnung die Standarderwartung. Die Daten sagen etwas anderes: Sie ist nach Umsatz die zweitgrößte Zahlungsart, knapp hinter PayPal.3 Groß, aber nicht der Standard.

Anbieten kannst du sie auf zwei Wegen. Du schickst die Rechnung selbst und wartest auf das Geld, dann trägst du jede offene Rechnung und mahnst über eine Grenze hinweg. Oder du nimmst einen Anbieter, der dich vorab bezahlt und das Geld bei der Kundin einzieht. Über Stripe lässt Klarnas Option "Später bezahlen" die Kundin den Kauf in einer einzigen Zahlung innerhalb von 30 Tagen begleichen, das Unternehmen erhält den gesamten Bestellbetrag abzüglich Gebühren, und kann die Kundin nicht zahlen, trägt Klarna das Verlustrisiko.6 Ein Unternehmen im Vereinigten Königreich kann das Kundinnen im Europäischen Wirtschaftsraum anbieten, in der Währung der Kundin, für eine deutsche Käuferin also in Euro.6 Eine Grenze gibt es: Klarna unterstützt keine Zahlungen zwischen Unternehmen.6

Die Wahl ist eine Frage des Erwartungswerts. Was kostet dich eine Rechnungsbestellung im Schnitt, wenn du die Rechnungen selbst abwickelst?

E[C]=d×A+hE[C] = d \times A + h

Dabei ist E[C]E[C] die erwarteten Kosten einer Rechnungsbestellung, dd die Wahrscheinlichkeit, dass die Kundin nie zahlt, AA der Bestellbetrag, den du dann verlierst, und hh die Bearbeitungskosten pro Bestellung (Rechnung schicken, Zahlung zuordnen, mahnen). Die Idee eines Durchschnitts, gewichtet mit Wahrscheinlichkeiten, erkläre ich in Grundlagen: Erwartungswert.

Beispiel: Mayas Rechnungen, selbst gemacht oder über Klarna

Jeder Satz und jede Gebühr hier ist erfunden. Hol dir eigene Angebote.

Schritt eins, die eigene Variante. Maya nimmt an, dass 3 % der Rechnungskunden nie zahlen, also d=0,03d = 0{,}03. Der Warenkorb liegt bei 48 Pfund, also A=48A = 48. Verschicken, Zuordnen und Mahnen kosten sie rund 1,20 Pfund pro Bestellung an Zeit und Porto, also h=1,20h = 1{,}20.

E[C]=0,03×48+1,20=2,64E[C] = 0{,}03 \times 48 + 1{,}20 = 2{,}64

Mit d=0,03d = 0{,}03, A=48A = 48 und h=1,20h = 1{,}20 liegen die erwarteten Kosten E[C]E[C] bei 2,64 Pfund pro Bestellung, und dazu wartet sie bis zu 30 Tage auf ihr Geld. Die Rechnung folgt dem Erwartungswert aus den Grundlagen.

Schritt zwei, die Variante mit Anbieter. In ihrer erfundenen Preisliste verlangt der Anbieter 3,5 % des Bestellwerts plus 0,35 Pfund. 0,035×480{,}035 \times 48 sind 1,68 Pfund, plus 0,35 Pfund ergibt 2,03 Pfund pro Bestellung, vorab ausgezahlt, das Ausfallrisiko beim Anbieter.6

Schritt drei, die Entscheidung. 2,03 Pfund sind weniger als 2,64 Pfund, das Geld kommt früher, und Maya muss nie von Brighton aus einer Kundin in Köln hinterherlaufen. Sie bietet die Rechnung über den Anbieter an.

Lastschrift und die Acht Wochen Regel

Bei der SEPA Lastschrift gibt dir die Kundin ihre IBAN und ein Mandat, also die Erlaubnis, ihr Konto zu belasten. Stripe Konten im Vereinigten Königreich können sie annehmen, von Kundinnen in der EU, in Euro, und sie unterstützt wiederkehrende Zahlungen.7

Für die Planung zählen zwei Details. Erstens dauert die Bestätigung: Das Geld ist etwa sechs Werktage nach der Einreichung verfügbar, und die meisten Fehlschläge zeigen sich in diesem Fenster.7 Zweitens kann die Kundin eine Lastschrift bis zu acht Wochen nach der Belastung ohne Angabe von Gründen über ihre Bank anfechten, und diese Anfechtungen werden automatisch anerkannt. Danach, bis zu 13 Monate, geht das nur noch bei einer nicht autorisierten Lastschrift.7 Die Lastschrift passt also gut zu wiederkehrenden Zahlungen von Kundinnen, die dich schon kennen, und schlecht zu einer ersten Bestellung, deren Ware morgen rausgeht.

Ein Beispiel: Maya bietet die Lastschrift nur für ihr monatliches Nachfüllabo an, nicht für einzelne Bestellungen. Die erste Nachfüllung geht raus, wenn die erste Lastschrift bestätigt ist, rund sechs Werktage später, und ihre Bestellmail sagt das auf Deutsch. Kommt eine Lastschrift innerhalb von acht Wochen zurück, pausiert das Abo, bis sie mit der Kundin gesprochen hat.

Was sich seit der alten Fassung geändert hat: giropay ist weg, Sofort steckt in Klarna

Die alte Fassung hat giropay und Sofort empfohlen. Beides ist überholt.

Giropay, das Onlinebezahlverfahren der deutschen Banken, wurde Ende 2024 eingestellt, beschlossen von seinen Gesellschaftern, den Sparkassen, den Genossenschaftsbanken, der Deutschen Bank und der Commerzbank.8 Sofort wurde in Klarna überführt und als eigenständige Zahlungsart eingestellt. Über Stripe können Unternehmen es seit dem 31. März 2025 nicht mehr annehmen, und Stripe nennt Klarnas Option "Vollständig bezahlen" als das Erlebnis, das Sofort am nächsten kommt.9 Innerhalb von Klarna sehen deutsche Käufer es heute als "Sofort bezahlen".10

Die neue Antwort der Banken heißt Wero, eine Wallet, die auf SEPA Echtzeitüberweisungen läuft und seit Ende 2024 in Deutschland verfügbar ist. In der Bundesbank Umfrage für 2025 hatten 5 % der Befragten ein Konto für Wero eingerichtet, und im Befragungszeitraum war Wero noch fast ausschließlich für Zahlungen zwischen Personen nutzbar, Zahlungen im Onlinehandel und an der Ladenkasse waren geplant.1

Ein Beispiel: Auf Mayas alter Pluginliste standen giropay und ein eigenes Sofort Modul. Sie löscht beide. Klarna deckt jetzt sofort zahlen und Rechnung in einer Integration ab, und Wero kommt auf die Liste für später.

Was der Zahlungsmix pro Bestellung kostet

Jede Zahlungsart hat ihre eigene Gebühr. Was Maya pro Bestellung tatsächlich zahlt, ist der Durchschnitt dieser Gebühren, gewichtet damit, wie oft jede Zahlungsart genutzt wird.

cˉ=∑i=1kwi ci\bar{c} = \sum_{i=1}^{k} w_i \, c_i

Dabei ist cˉ\bar{c} die durchschnittlichen Zahlungskosten pro Bestellung, kk die Zahl der Zahlungsarten, wiw_i der Anteil der Bestellungen, die mit Zahlungsart ii bezahlt werden (die Anteile w1w_1 bis wkw_k ergeben zusammen 1), und cic_i die Gebühr für eine Bestellung mit Zahlungsart ii. Das ist eine gewichtete Form des Mittelwerts, siehe Grundlagen: der Mittelwert.

Beispiel: Mayas durchschnittliche Zahlungskosten

Alle Gebühren und Anteile hier sind für das Beispiel erfunden.

Schritt eins, die Gebühr pro Bestellung über 48 Pfund für jede Zahlungsart. PayPal mit 3,4 % plus 0,35 Pfund: 0,034×480{,}034 \times 48 sind 1,6321{,}632 Pfund, plus 0,35 Pfund ergibt 1,98 Pfund. Klarna, aus dem Rechnungsbeispiel, 2,03 Pfund. Lastschrift pauschal 0,35 Pfund. Karte mit 2,5 % plus 0,20 Pfund: 1,20 Pfund plus 0,20 Pfund ergibt 1,40 Pfund.

Schritt zwei, die Anteile. Maya erwartet 40 % PayPal, 35 % Klarna, 10 % Lastschrift und 15 % Karte, ungefähr in der Reihenfolge, die die deutschen Daten nahelegen.

Schritt drei, der gewichtete Durchschnitt.

cˉ=0,40×1,98+0,35×2,03+0,10×0,35+0,15×1,40=1,75\bar{c} = 0{,}40 \times 1{,}98 + 0{,}35 \times 2{,}03 + 0{,}10 \times 0{,}35 + 0{,}15 \times 1{,}40 = 1{,}75

Mit den Gewichten wiw_i von 0,40, 0,35, 0,10 und 0,15 und den Gebühren cic_i von 1,98, 2,03, 0,35 und 1,40 Pfund kommen die durchschnittlichen Kosten cˉ\bar{c} auf rund 1,75 Pfund pro Bestellung (0,792+0,711+0,035+0,2100{,}792 + 0{,}711 + 0{,}035 + 0{,}210). Die Formel ist der gewichtete Mittelwert aus Grundlagen: der Mittelwert.

Schritt vier, was das für den Preis heißt. 1,75 Pfund auf einen Warenkorb von 48 Pfund sind 1,75 geteilt durch 48, rund 3,6 %. Diese Kosten wandern in ihre Preise, nicht in eine Gebühr an der Kasse, aus einem rechtlichen Grund, zu dem ich im Abschnitt über Aufschläge komme.

Der Preis auf der Seite: brutto, mit Versand und je Liter

Das deutsche Preisrecht steht in der Preisangabenverordnung (PAngV). Zwei Regeln prägen eine Produktseite, und alle Preisangaben müssen dem Angebot eindeutig zugeordnet, leicht erkennbar und deutlich lesbar sein.11

Der Gesamtpreis. Wer Verbrauchern Waren anbietet oder mit Preisen dafür wirbt, muss den Gesamtpreis angeben.11 Gesamtpreis ist der Preis einschließlich der Umsatzsteuer und sonstiger Preisbestandteile.12 Im Fernabsatz musst du außerdem angeben, dass die Preise die Umsatzsteuer enthalten und ob zusätzlich Liefer und Versandkosten anfallen, mit dem Betrag, soweit er sich vernünftigerweise im Voraus berechnen lässt.13

Der Grundpreis. Bei Waren, die nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche angeboten werden, musst du neben dem Gesamtpreis einen Preis je Mengeneinheit angeben, unmissverständlich, klar erkennbar und gut lesbar.14 Die Mengeneinheit ist ein Kilogramm, ein Liter, ein Kubikmeter, ein Meter oder ein Quadratmeter.15 Es gibt Ausnahmen, darunter Waren unter 10 g oder 10 ml, kosmetische Mittel, die nur zur Färbung oder Verschönerung von Haut, Haar oder Nägeln dienen, und Parfüms.14

Ein Grundpreis ist eine einfache Quote, der Preis geteilt durch die Menge in der gesetzlichen Einheit.

G=PqG = \frac{P}{q}

Dabei ist GG der Grundpreis, PP der Gesamtpreis einschließlich Umsatzsteuer und qq die Menge der Packung in der gesetzlichen Einheit (Liter oder Kilogramm). Das ist eine Quote wie jede andere, siehe Grundlagen: Verhältnisse und Quoten.

Beispiel: Körperöl und Badesalz

Schritt eins, das Körperöl. 100 ml sind 0,1 Liter, also q=0,1q = 0{,}1 und P=24P = 24.

G=240,1=240G = \frac{24}{0{,}1} = 240

Mit P=24P = 24 und q=0,1q = 0{,}1 liegt der Grundpreis GG bei 240 Pfund je Liter, gerechnet wie jede Quote in den Grundlagen zu Verhältnissen und Quoten. Neben 24 Pfund wirkt das erschreckend, aber genau darum geht es: Packungen unterschiedlicher Größe werden vergleichbar.

Schritt zwei, das Badesalz. 500 g sind 0,5 kg, also ergeben 18 Pfund geteilt durch 0,5 genau 36 Pfund je Kilogramm.

Schritt drei, die Seite. Unter jedem Preis, auf Deutsch und in Euro zu ihrem Kurs, zeigt Maya den Grundpreis, die Zeile, dass der Preis die Umsatzsteuer enthält, und einen Link zu ihren Versandkosten. Ein Körperöl ist ein Pflegeprodukt, kein rein dekoratives Kosmetikum, auf die Ausnahme würde ich mich also nicht verlassen. Im Zweifel zeig den Grundpreis. Er kostet eine Zeile.

Rabatte: der niedrigste Preis der letzten 30 Tage

Für beworbene Preissenkungen hat Deutschland eine eigene Regel. Sobald du gegenüber Verbrauchern eine Preisermäßigung bekannt gibst, musst du den niedrigsten Gesamtpreis angeben, den du in den 30 Tagen vor der Ermäßigung verlangt hast.16 Individuelle Preisermäßigungen und Waren, die schnell verderben, sind ausgenommen.16

Die Regel soll den alten Trick verhindern, einen Preis eine Woche lang anzuheben und ihn dann zu "senken". Die ehrliche Größe eines Rabatts ist die prozentuale Änderung gegenüber diesem niedrigsten Preis der letzten 30 Tage.

Δ%=pnew−plowplow×100\Delta\% = \frac{p_{\text{new}} - p_{\text{low}}}{p_{\text{low}}} \times 100

Dabei ist Δ%\Delta\% die tatsächliche Änderung in Prozent, pnewp_{\text{new}} der Aktionspreis und plowp_{\text{low}} der niedrigste Preis in den 30 Tagen vor der Ermäßigung. Das ist die gewöhnliche prozentuale Änderung aus Grundlagen: Prozente.

Beispiel: Mayas Frühjahrsaktion

Schritt eins, die Preisgeschichte. Das Körperöl kostete vom 1. bis 20. März 24 Pfund. Vom 21. bis 31. März hat Maya es auf 28 Pfund angehoben. Am 1. April plant sie eine Aktion zu 22,40 Pfund, beworben als "20 % Rabatt auf 28 Pfund".

Schritt zwei, der Referenzpreis. Die 30 Tage vor dem 1. April laufen vom 2. bis 31. März. Der niedrigste Preis in diesem Fenster sind 24 Pfund, also plow=24p_{\text{low}} = 24, und genau diesen Preis muss sie neben der Ermäßigung zeigen.

Schritt drei, der tatsächliche Rabatt.

Δ%=22,40−2424×100=−6,7\Delta\% = \frac{22{,}40 - 24}{24} \times 100 = -6{,}7

Mit pnew=22,40p_{\text{new}} = 22{,}40 und plow=24p_{\text{low}} = 24 beträgt die Änderung Δ%\Delta\% minus 6,7 %, berechnet wie in Grundlagen: Prozente. Gegenüber 28 Pfund sähe das nach 20 % aus. Gegenüber dem Preis, den das Gesetz verlangt, sind es 6,7 %. Maya streicht das Banner "20 % Rabatt" und fährt die Aktion zu 20,40 Pfund, glatte 15 % unter dem niedrigsten Preis der letzten 30 Tage, mit 24 Pfund als genau diesem Preis daneben. Mehr dazu steht in Preisbeobachtung von Wettbewerbern in der EU, wo dieselbe Regel auf automatische Preisanpassung trifft.

Kein Aufschlag für die Art zu zahlen

Eine britische Gewohnheit, die nicht mitreist: eine kleine Gebühr für eine bestimmte Zahlungsart. Das deutsche Recht begrenzt das von zwei Seiten.

Erstens ist eine Vereinbarung unwirksam, nach der die Kundin ein Entgelt für die Nutzung einer SEPA Lastschrift, einer SEPA Überweisung oder einer Zahlungskarte zahlen soll, bei Karten für Verbraucherzahlungen, die unter die EU Regeln zu Interbankenentgelten fallen.17 Zweitens ist jedes Entgelt für die Nutzung eines bestimmten Zahlungsmittels unwirksam, wenn der Verbraucherin keine gängige und zumutbare unentgeltliche Zahlungsmöglichkeit zur Verfügung steht oder wenn das Entgelt über die Kosten hinausgeht, die dem Unternehmen durch die Nutzung entstehen.18

Ein Beispiel: Maya hat überlegt, auf PayPal Bestellungen 1 Pfund aufzuschlagen. Sie bräuchte eine gängige kostenlose Alternative und einen Beleg, dass 1 Pfund ihre echten PayPal Kosten nicht übersteigt, und auf Lastschrift und Verbraucherkarten dürfte sie gar nichts verlangen. Sie lässt die Idee fallen und rechnet ihre durchschnittlichen Zahlungskosten von 1,75 Pfund stattdessen in die Preisliste ein, wie oben ausgerechnet.

Die Kasse: Zahlungsarten früh, ein Button am Ende

Zwei Regeln aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) prägen die Kasse selbst.

Spätestens bei Beginn des Bestellvorgangs muss ein Shop klar und deutlich angeben, ob es Lieferbeschränkungen gibt und welche Zahlungsmittel er akzeptiert.19 Die Logos der Zahlungsarten und eine Zeile, dass nur nach Deutschland und Österreich geliefert wird, gehören also auf die Warenkorbseite oder früher, nicht in den letzten Schritt.

Und der letzte Button muss mit nichts anderem als "zahlungspflichtig bestellen" oder einer entsprechend eindeutigen Formulierung beschriftet sein. Ist er das nicht, kommt kein Vertrag zustande.19 Der neue Widerrufsbutton steht im Setup Artikel.

Eine deutsche Kasse für einen britischen ShopVon oben nach unten: Die Warenkorbseite zeigt die akzeptierten Zahlungsarten und Lieferländer, die Kundin gibt die Adresse ein, wählt eine Zahlungsart aus PayPal, Klarna später bezahlen oder sofort bezahlen, Karte und Apple Pay, sieht die Übersicht mit Gesamtpreis inklusive Umsatzsteuer und Versand und bestätigt mit dem Button zahlungspflichtig bestellen.Warenkorbseite zeigt Zahlungsarten undLieferländerKundin gibt die Lieferadresse einAbo im Warenkorb?jaLastschrift oder Klarna später bezahlenfür die wiederkehrende Zahlung anbietenneinPayPal, Klarna später oder sofortbezahlen, Karte und Apple Pay anbietenÜbersicht mit Gesamtpreis inklusiveUmsatzsteuer, Versand und denwichtigsten BedingungenButton: zahlungspflichtig bestellen

Lies es von oben. Die Zahlungsarten erscheinen, bevor die Kundin irgendetwas eintippt, so wie es das Gesetz will. Die Abzweigung für das Abo gibt es, weil eine wiederkehrende Zahlung die Auswahl einschränkt. Das letzte Feld ist die Beschriftung, mit der der Vertrag sicher zustande kommt.

Ein Beispiel: Mayas deutsche Warenkorbseite zeigt kleine Logos von PayPal, Klarna, Karte und Apple Pay und unter der Summe die Zeile "Wir liefern nach Deutschland und Österreich". Ihr letzter Button lautet "Zahlungspflichtig bestellen". Wie der Rest der Seite formuliert sein sollte und warum britische Witze an einer deutschen Kasse Vertrauen kosten, steht in warum UK Brand Ton oft Vertrauen in DACH untergräbt.

Abos: eine Frage des Gesetzes, nicht der Stimmung

Die alte Fassung sagte, deutsche Käufer sähen Abos mit Misstrauen. Eine Stimmung kann ich nicht belegen. Das Gesetz schon, und das Gesetz erklärt den größten Teil der Vorsicht. Die Bundesregierung hat beschrieben, dass sich Dauerschuldverhältnisse für Verbraucher oft als Kostenfallen erweisen, als sie die Regeln 2022 verschärft hat.20

Für ein Abo über die regelmäßige Lieferung von Waren gelten drei Regeln aus der Liste unwirksamer Klauseln im BGB.21 Eine erste Laufzeit, die die Kundin länger als zwei Jahre bindet, ist unwirksam. Eine Klausel, die den Vertrag stillschweigend verlängert, ist unwirksam, es sei denn, er verlängert sich nur auf unbestimmte Zeit und die Kundin kann danach jederzeit mit höchstens einem Monat Frist kündigen. Und eine Kündigungsfrist von mehr als einem Monat vor Ablauf der ersten Laufzeit ist unwirksam. Die Regel zur Verlängerung gilt für Verträge, die ab dem 1. März 2022 geschlossen wurden.20

Die alte Fassung sagte auch, das Gesetz verlange eine "Kündigung mit einem Klick". Ganz so ist es nicht. Seit dem 1. Juli 2022 muss ein Unternehmen, das Verbraucher auf seiner Website einen entgeltlichen Dauervertrag abschließen lässt, einen Kündigungsbutton anbieten, beschriftet mit "Verträge hier kündigen" oder einer entsprechend eindeutigen Formulierung.2220 Er führt direkt auf eine Bestätigungsseite, auf der die Kundin angibt, welchen Vertrag sie zu wann kündigt, und mit einem zweiten Button bestätigt, beschriftet mit "jetzt kündigen".22 Das Unternehmen muss die Kündigung sofort in Textform bestätigen.22 Fehlen die Buttons, kann die Kundin jederzeit ohne Frist kündigen.22 Es sind also zwei Klicks, und der zweite gehört dem Gesetz, nicht dir.

Beispiel: Mayas Nachfüllabo

Schritt eins, die Laufzeit. Maya bietet das monatliche Nachfüllabo für 20 Pfund ohne Mindestlaufzeit an, kündbar zum Ende jedes Monats. Damit liegt sie innerhalb aller Regeln oben, und auf Deutsch liest sich das gut.

Schritt zwei, die Zahlung. Sie bietet die Lastschrift und Klarnas "Später bezahlen" an, das in Deutschland Abos unterstützt.6

Schritt drei, der Weg zur Kündigung. Ihre deutsche Kontoseite trägt auf jeder Seite einen Button "Verträge hier kündigen". Er führt zu einem Formular mit vorausgewähltem Abo, einem Datumsfeld, das auf das Monatsende eingestellt ist, einem Feld für die Mailadresse für die Bestätigung und einem Button "jetzt kündigen". Die Bestätigungsmail geht raus, sobald der Button gedrückt ist.

Schritt vier, die Rechnung. Eine Kundin, die acht Monate bleibt, zahlt achtmal 20 Pfund, also 160 Pfund. Überzeugt ein leichter Ausstieg auch nur eine vorsichtige Kundin, überhaupt anzufangen, hat sich der Button bezahlt gemacht.

Wer Software an deutsche Unternehmen verkauft, hat eine andere Kasse vor sich. Nach meiner Erfahrung erwarten deutsche Unternehmen eine Rechnung mit Zahlungsziel und eine Bestellung, kein Kartenformular, und Klarna bedient Zahlungen zwischen Unternehmen überhaupt nicht.6 Das habe ich eigens in B2B SaaS Sales in Deutschland aufgeschrieben.

Rechnungen: was das Gesetz verlangt und was nicht

Die alte Fassung sagte, jede Rechnung müsse IBAN und BIC enthalten. Das deutsche Umsatzsteuerrecht verlangt das nicht. Eine Pflichtrechnung enthält unter anderem Namen und Anschrift beider Seiten, die Steuernummer oder Umsatzsteuer Identifikationsnummer des Verkäufers, das Ausstellungsdatum, eine fortlaufende Rechnungsnummer, die gelieferten Waren, das Entgelt nach Steuersätzen aufgeschlüsselt sowie Steuersatz und Steuerbetrag.23 Bankdaten stehen nicht auf dieser Liste.

Nützlich sind sie trotzdem. Wer Rechnungen selbst abwickelt, druckt die IBAN darauf und bittet um die Rechnungsnummer als Verwendungszweck, sonst verbringt er Nachmittage mit dem Zuordnen von Überweisungen. Welche Rechnungspflichten einen britischen Verkäufer treffen, hängt vom Umsatzsteuerweg aus dem Setup Artikel ab, frag also deine Steuerberaterin.

Ein Beispiel: Bei Klarna Bestellungen schickt der Anbieter die Rechnung an die Kundin, Maya schreibt für diese Bestellungen also nie selbst eine. Ihre eigene Bestellbestätigung auf Deutsch führt trotzdem Ware, Gesamtbetrag, enthaltene Umsatzsteuer und ihre Firmenangaben auf, weil eine deutsche Kundin das sehen will.

Den Mix testen, ohne sich selbst zu täuschen

Die alte Fassung zitierte einen Test, in dem 68 % der deutschen Nutzer die Rechnung gewählt hätten. Ich habe ihn gestrichen, weil ich die Daten dahinter nicht zeigen kann. Der Instinkt war aber richtig: Miss deinen eigenen Mix und achte auf die Stichprobengröße.

Ein Anteil, der an einer Stichprobe gemessen wird, hat eine Fehlerspanne. Das übliche 95 % Intervall für einen Anteil lautet:

p^±zp^(1−p^)n\hat{p} \pm z \sqrt{\frac{\hat{p}(1 - \hat{p})}{n}}

Dabei ist p^\hat{p} der beobachtete Anteil, nn die Zahl der Bestellungen, zz für ein 95 % Intervall gleich 1,96, und die Wurzel ist der Standardfehler des Anteils. Die Überlegung dahinter steht in Grundlagen: Konfidenzintervalle.

Beispiel: Mayas erstes deutsches Quartal

Schritt eins, die Daten. 160 deutsche Bestellungen, davon 40 mit Klarnas Rechnungsoption bezahlt. Also p^=40/160=0,25\hat{p} = 40 / 160 = 0{,}25 und n=160n = 160.

Schritt zwei, der Standardfehler. 0,25 mal 0,75 sind 0,1875. Geteilt durch 160 ergibt das 0,001170{,}00117. Die Wurzel daraus ist 0,0342.

Schritt drei, das Intervall.

0,25±1,96×0,0342=0,25±0,0670{,}25 \pm 1{,}96 \times 0{,}0342 = 0{,}25 \pm 0{,}067

Mit p^=0,25\hat{p} = 0{,}25, z=1,96z = 1{,}96 und einem Standardfehler von 0,0342 beträgt die Spanne 0,0670{,}067, das Intervall reicht also von 18,3 % bis 31,7 %, nach der Methode aus Grundlagen: Konfidenzintervalle.

Schritt vier, die Lesart. "Ein Viertel der deutschen Kundschaft zahlt auf Rechnung" heißt in Wahrheit "irgendwo zwischen etwa jeder fünften und jeder dritten". Das reicht, um die Zahlungsart zu behalten. Es reicht bei Weitem nicht, um zwei Kassenvarianten zu vergleichen. Dafür brauchst du viel mehr Bestellungen, wie ich in wie viele Daten brauchst du wirklich durchgerechnet habe.

Was ich tun würde, der Reihe nach

Erstens die Zahlungsarten: PayPal, Klarna für Rechnung und sofort bezahlen, Karte und Apple Pay behalten, Lastschrift nur für das Abo, giropay und Sofort entfernen.

Zweitens die Preisliste: Bruttopreise mit eingerechneten Zahlungskosten, Grundpreise, die Zeile zur Umsatzsteuer und der Link zu den Versandkosten unter jedem Preis.

Drittens den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage, den der Shop aus seiner Preisgeschichte berechnet, statt dass sich jemand an einem vollen Freitag daran erinnern muss.

Viertens die Texte an der Kasse: Zahlungsarten auf der Warenkorbseite, der Button "zahlungspflichtig bestellen" und der Kündigungsbutton für das Abo.

Fünftens die deutschen Bedingungen, geprüft von einer deutschen Anwältin, und erst danach die deutschen Anzeigen.

Wer auf Solidus baut, findet die Anbindung jeder Zahlungsart in Zahlungsarten für DACH in Solidus. Wer für diese Zahlungsarten den Zahlungsdienstleister wechselt, liest vorher die versteckten Gefahren beim Wechseln von Payment Gateways. Die Retouren, die andere Hälfte des Zahlens nach der Lieferung, stehen in Versand, Fulfilment und Retouren in Deutschland.

Quellen

Footnotes

  1. Deutsche Bundesbank, Zahlungsverhalten in Deutschland 2025, Abschnitte 2.4 und 4.5 und Anhang 2, Deutsche Bundesbank, Juli 2026, https://www.bundesbank.de/resource/blob/997848/7b2e50854511ceb2081fda3ef93746d3/472B63F073F071307366337C94F8C870/zahlungsverhalten-in-deutschland-2025-data.pdf

  2. Deutsche Bundesbank, Zahlungsverhalten in Deutschland 2025, Pressemitteilung, Deutsche Bundesbank, 17. Juni 2026, https://www.bundesbank.de/de/presse/pressemitteilungen/zahlungsverhalten-in-deutschland-2025-964736

  3. EHI Retail Institute, Smartphone statt Portemonnaie: Mobile Payment boomt, Pressemitteilung, EHI, 5. Mai 2026, https://www.ehi.org/presse/smartphone-statt-portemonnaie-mobile-payment-boomt/

  4. Europäische Zentralbank, Study on the payment attitudes of consumers in the euro area (SPACE) 2024, EZB, 19. Dezember 2024, https://www.ecb.europa.eu/stats/ecb_surveys/space/html/ecb.space2024~19d46f0f17.en.html

  5. Klarna, Wie funktioniert der Kauf auf Rechnung mit Klarna?, Klarna Kundenservice, https://www.klarna.com/de/kundenservice/wie-funktioniert-der-kauf-auf-rechnung-mit-klarna/

  6. Stripe, Klarna Zahlungen, Stripe Dokumentation, https://docs.stripe.com/payments/klarna?locale=de-DE

  7. Stripe, SEPA Lastschriftzahlungen, Stripe Dokumentation, https://docs.stripe.com/payments/sepa-debit?locale=de-DE

  8. heise online, Giropay geht, Wero kommt, heise, 14. Juni 2024, https://www.heise.de/news/Giropay-geht-Wero-kommt-9764396.html

  9. Stripe, SOFORT wird mit Klarna konsolidiert und als eigenständige Zahlungsmethode eingestellt, Stripe Support, https://support.stripe.com/questions/sofort-is-being-consolidated-into-klarna-and-discontinued-as-a-standalone-payment-method?locale=de-DE

  10. Klarna, Sofortüberweisung ist jetzt Klarna (Seite zu den Zahlungsarten, "Sofort bezahlen"), klarna.com, https://www.klarna.com/de/sofortueberweisung-ist-jetzt-klarna/

  11. Preisangabenverordnung (PAngV), § 3 Pflicht zur Angabe des Gesamtpreises, und § 1 Abs. 3, Bundesministerium der Justiz, Gesetze im Internet, https://www.gesetze-im-internet.de/pangv_2022/__3.html

  12. Preisangabenverordnung (PAngV), § 2 Begriffsbestimmungen, Nr. 3 Gesamtpreis, Bundesministerium der Justiz, Gesetze im Internet, https://www.gesetze-im-internet.de/pangv_2022/__2.html

  13. Preisangabenverordnung (PAngV), § 6 Fernabsatzverträge, Bundesministerium der Justiz, Gesetze im Internet, https://www.gesetze-im-internet.de/pangv_2022/__6.html

  14. Preisangabenverordnung (PAngV), § 4 Pflicht zur Angabe des Grundpreises, Bundesministerium der Justiz, Gesetze im Internet, https://www.gesetze-im-internet.de/pangv_2022/__4.html

  15. Preisangabenverordnung (PAngV), § 5 Mengeneinheiten für die Angabe des Grundpreises, Bundesministerium der Justiz, Gesetze im Internet, https://www.gesetze-im-internet.de/pangv_2022/__5.html

  16. Preisangabenverordnung (PAngV), § 11 Zusätzliche Pflichten bei der Werbung mit Preisermäßigungen für Waren, Bundesministerium der Justiz, Gesetze im Internet, https://www.gesetze-im-internet.de/pangv_2022/__11.html

  17. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), § 270a Vereinbarungen über Entgelte für die Nutzung bargeldloser Zahlungsmittel, Bundesministerium der Justiz, Gesetze im Internet, https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__270a.html

  18. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), § 312a Abs. 4, Bundesministerium der Justiz, Gesetze im Internet, https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__312a.html

  19. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), § 312j Abs. 1, 3 und 4, Bundesministerium der Justiz, Gesetze im Internet, https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__312j.html

  20. Die Bundesregierung, Faire Verbraucherverträge, bundesregierung.de, 30. Mai 2022, https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/faire-verbrauchervertraege-1829172

  21. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), § 309 Nr. 9 Laufzeit bei Dauerschuldverhältnissen, Bundesministerium der Justiz, Gesetze im Internet, https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__309.html

  22. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), § 312k Kündigung von Verbraucherverträgen im elektronischen Geschäftsverkehr, Bundesministerium der Justiz, Gesetze im Internet, https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__312k.html

  23. Umsatzsteuergesetz (UStG), § 14 Abs. 4 Ausstellung von Rechnungen, Bundesministerium der Justiz, Gesetze im Internet, https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__14.html

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